

Fotografen sind mobil. Wer nicht Studiofotos machen will, sondern Outdoor oder On-Location Shootings, braucht Licht: Mobile, tragbare Blitzgeräte. Studioblitzanlagen mit tragbarem Akku wiegen und kosten viel, so dass sich das nicht jeder Fotograf leisten kann oder will, doch für sie gibt es eine Möglichkeit: Entfesselt Blitzen mit Aufsteckblitzgeräten. Die Webseite Strobist von David liefert Infos nach dem Motto: Less Gear ? More Brain ? Better Light (Learning how to use off-camera flash with your dSLR to take your photos to the next level.) zum Thema entfesselt Blitzen. Es geht eigentlich darum, mit Aufsteck-Blitzgeräten entfesselt im manuellen Modus zu Blitzen. Hier werden auch oft alte bzw. gebrauchte Blitzgeräte verwende,t die einen manuellen Modus besitzen, einen Synchronanschluss haben und sich auch von der Blitzleistung regeln lassen, wie zB . das nun leider sehr begehrte Blitzgerät Nikon SB-24. Ebenfalls gut brauchbar sind die alten Stabblitzgeräte Metz CT-4. Um die Blitze ohne Kabel auslösen zu können, gibt es verschiedene Ansätze:
Um sich Anregungen und Tipps um das Thema entfesseltes Blitzen zu bekommen sind folgende Seiten zu empfehlen: Strobist, Strobist FlickR-Gruppe, Strobist FlickR-Gruppe Deutsch, Lighting Mods, als einstieg in das Thema kann ich euch auch den Crashkurs Lighting 101 und das Bootcamp empfehlen. Vielleicht denken jetzt einige Leserinnen und Leser: Manuell Blitzen da habe ich doch gar keine Ahnung bzw. ich verlasse mich doch lieber auf die Blitzautomatik (TTL) meiner Kamera. Den Blitz Manuell zu steuern bzw. die richtige Blende am Blitz und der Kamera zu wählen, bedeutet nichts anderes als Erfahrung. Und die könnt man sich mit einer Digitalkamera ganz schnell und einfach holen:
Das richtig belichtete Bild ist nur eine Frage der Zeit und somit wächst auch die Erfahrung. Und ich denke, es gibt für einen beginnenden Fotografen nichts schöneres als die Beherrschung des Lichtes im manuellen Modus. Ein gutes Blitzfoto zu realisieren und das auch jederzeit wiederholen zu können heisst Erfahrung zu sammeln. Dazu notiert man den Lichtaufbau und die Einstellungen mit einem Foto vom Set in sein Fotografen-Notizbuch. Die Möglichkeiten sind auch vielfältig, angefangen vom Aufhellblitzen bei Tag, oder dem Einsatz von mehreren Blitzgeräten als mobile Studioblitzanlage.